Neue Teams-Funktion: Benachrichtigungen temporär pausieren Die Microsoft 365 Roadmap führt unter der ID 569205 eine neue Funktion für Microsoft Teams: Nutzer können ihre Benachrichtigungen künftig für einen selbst gewählten Zeitraum vollständig pausieren, ohne die bestehenden Benachrichtigungseinstellungen dauerhaft zu verändern.
„Users can now temporarily pause all notifications to minimize interruptions and stay focused on important work, meetings, or other priorities, without changing their existing notification settings."
— Microsoft 365 Roadmap (RM569205)1
Vorteile im Überblick Weniger Unterbrechungen, mehr Fokus: Die Funktion reduziert Benachrichtigungsüberlastung und ermöglicht konzentriertes Arbeiten bei wichtigen Aufgaben oder Meetings.2 Keine dauerhafte Umkonfiguration nötig: Die individuellen Benachrichtigungseinstellungen bleiben erhalten. Nach Ablauf der gewählten Pause werden sie automatisch wieder aktiviert.2 Plattformübergreifend verfügbar: Die Funktion steht auf Desktop, Web, Mac, iOS und Android zur Verfügung.2 Kein Admin-Aufwand: Es ist keine Aktion durch IT-Administratoren erforderlich – die Aktivierung erfolgt automatisch clientseitig.2 So wird die Funktion aktiviert Teams-App öffnen (Desktop, Web oder Mobile). Auf das Profilmenü oben rechts in der Anwendung klicken. Gewünschte Pausendauer für Benachrichtigungen auswählen. Nach Ablauf der Zeit greifen automatisch wieder die vorherigen Einstellungen. Eine gesonderte Konfiguration durch Administratoren ist laut Microsoft nicht erforderlich.2
#Microsoft #Teams und das #elgato #StreamDeck
Auch wenn das Ende bereits seit längerer Zeit angekündigt wurde, hat mich die Änderung heute Morgen dennoch überrascht.
Im ersten Meeting fiel mir auf, dass ich meine Kamera nicht mehr über das Stream Deck steuern konnte. Ein Blick in die Teams-Einstellungen sorgte für weitere Verwirrung: Die bisher bekannte Option zur Freigabe der API war schlicht verschwunden.
Nach einer kurzen Recherche bin ich auf einen Workaround gestoßen, mit dem die Integration zumindest aktuell wieder funktioniert.
Workaround für Windows Öffnet zunächst den Explorer und navigiert zum folgenden Verzeichnis:
%localappdata%\Packages\MSTeams_8wekyb3d8bbwe\LocalCache\Microsoft\MSTeams Erstellt dort eine Datei mit dem Namen:
configuration.json Fügt anschließend folgenden Inhalt hinzu:
{ "core/devMenuEnabled": true, "thirdPartyDevices/thirdPartyDevicesManagerEnabled": true } Wichtig: Beide Einträge setzen In verschiedenen Beiträgen wird teilweise nur folgender Eintrag genannt:
"thirdPartyDevices/thirdPartyDevicesManagerEnabled": true Das hat bei mir jedoch nicht ausgereicht.
Erst nachdem beide Parameter gesetzt wurden, erschien die benötigte Funktionalität wieder und das Stream Deck arbeitete wie gewohnt mit Teams zusammen.
Teams neu starten
Danach konnte ich mein Stream Deck wieder normal verwenden und die bekannten Teams-Aktionen standen erneut zur Verfügung.
Wie lange funktioniert das noch? Aktuell gehe ich allerdings davon aus, dass es sich eher um eine Übergangslösung handelt. Microsoft hat die Unterstützung für die bisherige API bereits seit längerer Zeit auf der Roadmap zur Abschaltung. Es würde mich daher nicht überraschen, wenn künftig auch die zugrunde liegenden Backend-Schnittstellen deaktiviert werden.